Strategy kauft 22.337 BTC in nur einer Woche – mehr als das Mining im gleichen Zeitraum erzeugt

Strategy unter der Führung von Michael Saylor hat in seinem Wochenupdate ein deutlich beschleunigtes Wachstum der Bitcoin-Bestände ausgewiesen. Für die Woche bis zum 15. März meldete das Unternehmen einen "BTC Gain" von 16.622 BTC, was einem Gegenwert von rund 1,2 Mrd. US-Dollar entspricht. Saylor bezeichnet diese Kennzahl als das Nächstliegende zu einem Nettogewinn unter einem "Bitcoin-Standard" – im Mittelpunkt steht die Menge der akkumulierten Bitcoin statt klassischer Unternehmensgewinne. Die zentrale Botschaft liegt in der Kaufdynamik: In nur einer Woche erwarb Strategy 22.337 BTC – mehr Bitcoin, als das gesamte Mining-Netzwerk im selben Zeitraum produziert hat. Zum Vergleich: Das Bitcoin-Netzwerk erzeugt typischerweise etwa 450 BTC pro Tag, also rund 3.150 BTC pro Woche, abhängig von Schwankungen der Hashrate. Finanziert wurde der Zukauf nicht aus operativen Überschüssen, sondern über die STRC perpetual preferred shares. Strategy positioniert sich zudem nicht mehr nur als reiner Halter: Mit rund 760.000 BTC nutzt das Unternehmen seine Bestände als Sicherheitenbasis, um neue Finanzaktivitäten aufzubauen. Über die Ausgabe von Vorzugsaktien wird Kapital aufgenommen, das wiederum in weitere Bitcoin-Käufe fließt – ein Kreislauf, in dem größere Reserven zusätzliche Nachfrage von Investoren anziehen und die Akkumulation weiter antreiben sollen. Parallel dazu prüft das Unternehmen Ertragsmodelle auf Basis seiner Bitcoin, darunter BTC-Lending, der Verkauf von Covered-Call-Optionen sowie Aktivitäten in Krypto-Repo-Märkten. Ziel ist es, Bitcoin von einem passiven Vermögenswert zu einem renditegenerierenden Finanzinstrument zu entwickeln. In der Community findet der Ansatz Zustimmung. Der Makroinvestor Satoxis erklärte, Strategy werde zur weltweit ersten börsennotierten Bitcoin-Bank. Sobald @Saylor $BTC als produktive Sicherheit aktiviere und echte Rendite erschließe, verändere sich die Bewertung von $MSTR grundlegend – nicht mehr allein über die Treasury, sondern über wiederkehrende Bitcoin-Cashflows. Der Kurs steht im Kontrast zur vorsichtigen Haltung vieler Privatanleger, die nach einem Rückgang von Bitcoin um nahezu 40% vom Allzeithoch zurückhaltend bleiben. Strategy setzt dagegen weiter auf Zukäufe und kaufte zu einem durchschnittlichen Preis von rund 70.194 US-Dollar, obwohl der aktuelle Kurs darunter liegt. Saylor bekräftigte erneut seine langfristige These: "There isn't enough Bitcoin for everyone." Am Markt liefen die Bewegungen auseinander: Bitcoin gab leicht auf etwa 72.749 US-Dollar nach, während die Aktie von MSTR um rund 1,87% auf 150,28 US-Dollar zulegte. Auch die STRC-Vorzugsaktien stiegen. Bis Mitte März 2026 hatte Strategy nach eigenen Angaben bereits 102 separate Bitcoin-Käufe durchgeführt und seine Bestände kontinuierlich ausgebaut. Mit wöchentlich wachsenden Reserven bleibt offen, wie weit der Plan in der nächsten Phase noch reichen soll. Kurzfazit: Strategy nutzt den Kapitalmarkt, um Bitcoin-Käufe zu finanzieren, und verstärkt damit einen Kreislauf, der die BTC-Reserven laufend ausweitet. Mit bereits über 100 abgeschlossenen Käufen verfolgt das Unternehmen eine der aggressivsten Akkumulationsstrategien am Markt.