Morgan-Stanley-CIO Wilson sieht US-Aktienkorrektur nahe dem Ende – 50% der Russell-3000-Titel 20% unter 52‑Wochen-Hoch
Mike Wilson, CIO von Morgan Stanley und Chefstratege für US-Aktien, sagt, US-Aktien könnten sich dem Ende ihrer laufenden Korrektur nähern, während die Märkte seit Monaten wirtschaftliche und geopolitische Risiken einpreisen. Er betont, der Abverkauf habe bereits vor jüngsten Schlagzeilen begonnen und verweist darauf, dass 50% aller Aktien im Russell 3000 inzwischen 20% unter ihren 52‑Wochen-Hochs liegen. Das aktuelle Minus könnte seiner Einschätzung nach weniger stark ausfallen als der Rückgang im Vorjahr, gestützt durch stärkeres Wachstum, bessere Gewinnbedingungen und mehr fiskalische Unterstützung. Als mögliche Auslöser für eine letzte Abwärtsbewegung nennt er einen restriktiveren Ton der US-Notenbank sowie erhöhte Volatilität rund um den anstehenden Triple-Witching-Verfall, so Wilson.